Weit über 1.000 Nutzer in fünf deutschen Städten testen elektrisch motorisierte zwei- und vierrädrige Fahrzeuge. Ihr einhelliges Urteil: tolle Sache!
„Ich hab gerade mit dem ,Klapprad’ einen Rennradfahrer überholt – das hat super Spaß gemacht.“ – „Die Elektroautos haben ja tolle Beschleunigungswerte.“ „Wie lange halten denn die Akkus?“ – Das waren die typischen Reaktionen und Fragen der Fahrer von zwei- und vierrädrigen Fahrzeugen bei den Roadshows des Trianel Netzwerks E-Mobilität, die seit Mai 2010 in verschiedenen Städten stattfanden.
Roadshows sind voller Erfolg
„Die Roadshow war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Das Interesse war enorm“, so wertet Holger Schöße, Pressesprecher der GSW, Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen-Bönen-Bergkamen, an dieser Stelle stellvertretend für seine Kollegen aus Trier, Soest und Heidelberg die Veranstaltungen in der Rückschau.
Über Tausend Kunden der vier Stadtwerke sind mit Fahrrädern und Autos Probe gefahren. Angeschlossen haben sich der e-Mobilitäts-Roadshow jetzt noch enwor, energie und wasser vor Ort, Herzogenrath und weitere Energiedienstleister in der Schweiz wollen noch folgen.
Wichtiges Zukunftsthema
„Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Zukunftsthema. Wir möchten als Bindeglied zwischen technischen Lösungen und alltäglicher Nutzung dazu beitragen, den Strom auf die Straße zu bringen“, so der Vorstand der Stadtwerke Trier (SWT), Dr. Olaf Hornfeck. „Wir sehen in der Elektromobilität die Zukunft des Individualverkehrs“, unterstreicht Alfons Bröker, Geschäftsführer der Stadtwerke Soest, die Motivation, diese Roadshow auszurichten. „E-Mobilität wird einen festen Platz in einer zukunftsfähigen Mobilität 2020 einnehmen“, ist Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, überzeugt, „Experten prognostizieren einen Marktanteil von 10 bis 20 Prozent. Daher wollen wir mit unserem Partner in Heidelberg jetzt schon die Weichen in die richtige Richtung stellen.“
Thema für Jung und Alt
„Es ist ein Vorurteil, dass sich gerade Ältere mit dem Thema befassen“, betont Markus Espig, Projektleiter bei Trianel für das Thema. „Elektrofahrräder liegen schon seit einigen Jahren im Trend“, weiß Thomas Spinnen, Leiter Neue Technologien bei Trianel GmbH, der sich gemeinsam Espig mit dem Thema beschäftigt. Auch überzeugte Spritsparer, die sich aber keinen Elektroroller kaufen möchten oder eines der heute noch sehr teuren Autos, greifen gerne auf die Alternative E-Bike zurück. „Gerade in Gegenden mit viel Berg und Tal möchten sie mit moderater Anstrengung von A nach B kommen, ohne zu sehr zu schwitzen.“
Laden und Abrechnen
Ladestationen mit Abrechnungsfunktionen, eine umfassende Infrastruktur, rechtliche Bestimmungen und vieles mehr sind für die flächendeckende Einführung von Elektro-Fahrzeugen auf zwei und vier Rädern wichtig. Und mit allen Themen rund um Nutzungsfragen, Geschäftsmodelle, Technik und Marktvergleiche befasst sich das Trianel Netzwerk e-Mobilität gemeinsam mit den angeschlossenen Partnern. Und: Den Netzwerk-Mitgliedern ist wichtig, dass die Elektro-Fahrzeuge mit zwei oder vier Rädern mit Strom aus regenerativen Energien betrieben werden. „Wird die E-Fahrzeugflotte ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben, kommt es zur angestrebten Einsparung von Treibhausgasen. Nur so bringen wir Klimaschutz auf die Straße“, so Thomas Spinnen.


