Schnee und Eis hätten Fahr-Event zu Jahresanfang fast verhindert
Das Stadtwerke-Netzwerk Trianel, das seit 2009 gemeinsam mit 29 Projektpartnern Aktivitäten im Bereich Elektromobilität startete, gründete im April 2010 in Aachen das Trianel Netzwerk e-Mobilität.
Netzwerk verschafft Vorteile
Im Trianel Netzwerk e-Mobilität ergeben sich dabei nicht nur Vorteile im Wissenstransfer, sondern auch durch Mengenvorteile bei der Beschaffung von Infrastruktur und Fahrzeugen. Nach den Planungen der Bundesregierung sollen im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Bezogen auf die Projektpartner wären dies rund 45.000 Elektro-Autos. „Hier wird unser Netzwerk Mehrwert für die Partner generieren, der sich in barer Münze für die Stadtwerke und ihre Kunden auszahlt“, erläutert Sven Becker, Sprecher der Trianel Geschäftsführung, die gemeinsame Initiative in Kompetenzzentrum und im Trianel Netzwerk e-Mobilität.
Am 27. Januar 2010 ermöglichte das damalige Kompetenzzentrum Elektromobilität seinen 29 Partnern im Rahmen des Trianel Fahr-Event in Aachen einen Praxistest: Acht Autos, ein in Deutschland gefertigter Motorroller, ein Multi-Fahrzeug und zahlreiche elektrisch angetriebene Fahrräder standen auf der Teststrecke des Institut für Kraftfahrzeugwesen der RWTH Aachen (ika) zum Fahren bereit. Dabei sah es wenige Tage vor dem Event noch so aus, als könnten die Teilnehmer gar nicht fahren: Zentimeterdick lagen Eis und Schnee auf der Teststrecke. Aber der Wettergott hatte ein einsehen – es wurde von den Temperaturen her mit einstelligen Plusgraden milder und das Zuhilfenehmen eines Schneeräum-fahrzeuges und Salz sorgte rechtzeitig zum Event für eine eisfreie und trockene Fahrbahn.







